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Frauen im BerufIm nationalen und internationalen Vergleich werden Frauen im Berufsleben gegenüber Männern benachteiligt. Für die gleiche Arbeit verdienen Frauen in vielen Bereichen angeblich weniger Geld als Männer. Vielen Frauen bleibt oft nichts anderes übrig, als einen unterbezahlten Job auszuüben um überhaupt ein Geldeinkommen zu haben.Jedoch müssen diese Aussagen relativiert werden, denn die Basis dieser Behauptungen ist in Deutschland, wie auch in anderen Ländern der EU, eine Erhebung von Statistikämtern. Diese Neigen zur Verallgemeinerung. Es werden nicht gleiche Tätigkeiten unter gleichen Voraussetzungen innerhalb einer Firma verglichen, sondern nur sogenannte Leistungsgruppen. Einen nicht unerheblichen Anteil an dieser Diskrepanz bilden die unterschiedliche Verteilung von Mann und Frau auf verschiedene Wirtschaftszweige und andere aus der Sicht des Arbeitsgebers unvorteilhafte Faktoren, wie Schwangerschaftspausen. Müssten Arbeitgeber nicht aus reiner rationaler Unternehmersicht nur noch Frauen einstellen, wenn diese für gleiche Arbeit ca. 30 Prozent weniger verdienen? Die Darstellung der Frau als „schwaches Geschlecht“ und Lohn-diskriminierter Arbeitnehmer ist ein Klischee, das der Rolle der Frau in modernen Gesellschaften unwürdig ist. In der Tat lässt sich zweifellos Nachweisen, dass sich Frauen seltener in Führungspositionen im Europäischen Vergleich befinden als Männer. Aber auch hier müssen Konkrete Branchenvergleiche gemacht werden. Im öffentlichen Dienst beispielsweise haben Frauen durchaus bessere Berufschancen als Männer, nicht zuletzt durch Förderungsprogramme. Moderne Frauen können durchaus gleichzeitig erfolgreich Mütter und Unternehmer sein. Eine Verallgemeinerung und die Verdrängung der Frau in eine Opferrolle spiegelt nicht die Realität wieder. Vielmehr sollten die konkreten persönlichen und beruflichen Umstände in den Fokus rücken um ein angemessenes Bild der Frauen im Beruf zu zeichnen. |
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